Ziele

Freude und Betreuung für Behinderte, Hilfen für Eltern
Lebensrecht und Lebensqualität – Schlagworte, die für behinderte Menschen auch in unserer aufgeklärten und modernen Gesellschaft nicht immer eine Selbstverständlichkeit darstellen. Häufig genug werden Behinderte noch als Randgruppe abgestempelt und in ein Schattendasein gestellt. Diesen Situationen entgegenzuwirken und um Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen ein unbeschwerteres Leben zu gewährleisten, hat sich die Lebenshilfe Fulda-Hünfeld e. V. als Ziel gesetzt.

Betreuung von über 220 Familien
1970 wurde die Lebenshilfe in Osthessen gegründet und betreute fortan behinderte Kinder, die zu Hause in den Familien leben. Die Frühförderung der Behinderten und das Gespräch mit den Eltern spielte dabei immer eine wichtige Rolle. Heute betreut der Verein etwa 230 Familien und 30 Einzelpersonen im Raum Fulda und Hünfeld.

Das Programmangebot für Betreuung, Beratung und familienentlastenden Dienste hat dabei in den letzten Jahren ständig zugenommen. Neben der täglich erreichbaren Geschäftsstelle finden wöchentliche Veranstaltungen statt, zu denen beispielsweise das Projekt „Bindeschuh – Kunst mit geistig behinderten Menschen“ in der Fachhochschule Fulda, Gestalten mit Ton, Musikunterricht oder auch therapeutisches Reiten gehören.

Förderung von Kreativität, selbständigem Arbeiten, Gestalten von Objekten auch mit Hilfe des Computers, Erlangen von Eigeninitiative und die Gewinnung neuen Selbstwertgefühls sind die Ziele dieser Projekte.

„Inklusive und Integrative Freizeitgestaltung“
Eine der vielfältigen Aufgaben der Fuldaer Lebenshilfe besteht darin, jugendliche und erwachsene Behinderte außerhalb der Familie in das Alltags- und Freizeitleben einzubinden. „Integrative Freizeitgestaltung“ nennt sich das Programmangebot der Lebenshilfe, das ermöglicht, dass sich Jugendliche und Erwachsene einmal wöchentlich gemeinsam treffen, um ihre Freizeit gemeinsam und abwechslungsreich zu gestalten. Stadtbummel, Schwimmbad- und Discobesuche, Geburtstagsfeiern und die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen dienen dazu, Hemmschwellen untereinander und gegenüber Nichtbehinderten abzubauen, aber auch Abbau der Hemmschwellen der Nichtbehinderten zu den Behinderten. Die Betreuung der Gruppen durch geschulte Fachkräfte und der Einsatz eigener Kleinbusse rundet dieses abwechslungsreiche Freizeitprogramm ab.

Interessante Ferienfreizeiten
Jährliche Höhepunkte stellen die Ferienfreizeiten der Lebenshilfe dar. Noch lange zehren die Teilnehmer von den Eindrücken der ein- bis zweiwöchigen Fahrten, die sie in der Gemeinschaft gesammelt haben. Später singen und berichten die Behinderten dann häufig von ihren Erlebnissen, die sie in der Musik- und Theatergruppe zum Besten geben.

Nicht nur für die Behinderten selbst, sondern auch für deren Eltern und Angehörigen stellen die Ferienfreizeiten, die ihre Ziele sowohl in der nahen Umgebung als auch an der Nordsee, Ostsee oder im Allgäu haben, erholsame Tage dar. Denn mit der Sicherheit, das Kind gut betreut zu wissen, können sich auch die oft gestressten Eltern ein bisschen erholen.

Urlaub im eigenen Haus
Selbstverständlich bietet die Lebenshilfe auch die Möglichkeit an, dass Behinderte gemeinsam mit ihren Eltern die Ferien verbringen können. Im vereinseigenen Richard-Möller-Haus in der Nähe von Fulda können die Familien gegen einen geringen Kostenbeitrag angenehmen und behindertengerechten Urlaub verbringen.

Private Finanzierung
Finanziert wird die Lebenshilfe durch private und öffentliche Spendengelder. Hervorzuheben sind hier vor allem die Spendenaktion der Fuldaer Zeitung „Ich brauche Deine Hilfe“, der Landkreis und die Stadt Fulda, die Bachrainer Nikolausaktion sowie viele Geschäftsleute und Firmen aus der Umgebung. Aber auch die privaten Spender sind uns eine große Unterstützung.
Da die Organisation und Strukturierung der Lebenshilfe in Fulda auf freiwilliger Basis läuft und keine Verwaltungskosten erforderlich sind, können die Spendengelder fast alle komplett dort eingesetzt werden, wo man sie gerade benötigt.

Große Gemeinschaft
Behinderte und Eltern danken der Lebenshilfe gleichermaßen. Sie sind froh, sich als große Gemeinschaft fühlen zu können, die Erfahrungen austauscht, Aktivitäten gemeinsam unternimmt und den Behinderten ein weitgehend unbeschwerteres Leben gewährleistet.

Und dies war und ist das selbsterklärte Ziel des Vereins: „Freude und Betreuung für die Menschen mit geistiger Behinderung und Hilfen für die Eltern und Familien“.

Spendenadresse
Wer daran interessiert ist, den Verein durch Spenden zu unterstützen, kann dies auf folgendem Wege tun:

Sparkasse Fulda
IBAN: DE79 5305 0180 0000 0725 09
IBAN:  DE30 5305 0180 0040 0259 42
BIC:  HELADEF1FDS

Weitere Informationen zur Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Kreisvereinigung Fulda-Hünfeld sind unter Telefon (06 61) 21 5 77 bzw. Fax (0661) 10 97 279 bzw. im Internet erhältlich.